Allgemeine Informationen

Sie Stellen die zahlenmäßig häufigsten gutartigen Geschwulstbildungen der Hand dar. Ein Ganglion ist eine prallelastisches, unterschiedlich großes Gebilde, welches häufig gestielt einer Gelenkkapsel, Sehnenscheide oder einem Ringband der Beugesehnen aufsitzt. Häufig bestehen Verbindungen zu Gelenken der Handwurzel bzw. des Handgelenkes.

Ursache

Die Entstehung von Ganglien wird durch degenerative Veränderungen (Abnutzung) im Bereich des Gelenkkapselgewebes, bei Überlastungen, chronischen Reizzustanden (Arthrosen) oder eigenständige Neubildungen hervorgerufen.

Symptome

Durch das Verdrängen bzw, Druck auf die im Gelenkbereich verlaufenden Nerven, Gefäße und Sehnen kommmt es zu diffusen Schmerzen, die sich bei Belastung der Hand verstärken.

Behandlungsmöglichkeiten

konservativ

Gerade in den ersten Wochen und Monaten nach der Entstehung eines Ganglions sollte der weitere natürliche Verlauf der Erkrankung abgewartet werden. Jeder Betroffene sollte  wissen, dass sich etwa jedes zweite Ganglion zurückbildet. Bei Kindern ist diese Rückbildungsquote der Ganglien noch wesentlich höher.

Bei entsprechender Beschwerdesymptomatik und fehlender Rückbildung empfeheln wir Ihnen eine Operation.

operativ

Die Entferung des Ganglion erfolgt in Regionalbetäubung (gesamter Arm) oder Allgemeinnnarkose und im Regelfall in Blutleere (zur besseren Übersicht während der OP).

Nach der Operation erfolgt eine lokale Kältebahandlung umSchmerzen und Schwellungsneigung günstig zu beienflussen.

Um eine ungestörte Wundheilung zu ermöglichen sowie das Auftreten eines erneuten Ganglions zu verhindert, wird die betroffen Hand bis zu 2 Wochen auf einer Unterarmgipsschiene ruhiggestellt. Eventuell erfolgt anschließend die Versorgung mit einer Handgelenksorthese für 4-6 Wochen. Eine stärkere Belastung der Hand sollte zur Vermeidung von Rezidiven ebenfalls für 6 Wochen unterbleiben.

Rezidive (erneutes Auftreten)

Trotz größter Sorgfalt bei der Operation und der postoperativen Behandlung kommt es bei diesem Krankheitsbild in bis zu 20 % der Fälle zu Rezidiven (erneutes Auftreten).

Risiken

Keine Operation ohne Risiken!  
Dies gilt auch für einen so vermeintlich einfachen Eingriff wie die Ganglion Entfernung. Es sei an dieser Stelle betont, dass manche Ganglien keineswegs "einfach einmal so zu entfernen" sind. Dies gilt ganz besonders (aber nicht nur) für die Ganglien, die in der Verlaufsstrecke der Speichenschlagader liegen. Es kann zu Nachblutungen, Wundinfektionen, oder Nerven und Gefäßverletzungen kommen. Unser bemühen ist natürlich darauf hin ausgerichtet, diese Komplikationsmöglichkeiten zu verhindern.

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